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Hybridfalken

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Hybridfalke JA oder NEIN

Wie stehen die einzelnen Arten zueinander?

Wohl kein Thema für die Einordung der einzelnen Falkenarten beschäftigt die Naturwissenschaftler so stark wie die der großen Falkenarten. Auf Grund neuester Molekulargenetischen Untersuchungen, ist man der Einordnung der verschiedenen Falken ein großes Stück näher gekommen. Entgegen alter Theorien zeigen die neuesten Untersuchungen (z.B. Máthé 1996) ein anderes Bild der alten Ein – oder Unterordnungen der einzelnen Arten an.

Um es vereinfacht darzustellen stehen sich die Hierofalken, hier besonders der Ger – und der Sakerfalke näher, als so manche Wanderfalkenunterarten. Bei dem Wanderfalken werden, je nach Autor, bis zu 19 Unterarten benannt. So zeigen gerade diese vielen Unterarten weit größere phänotypische Unterschiede als der Gerfalke zum Sakerfalken auf.

Laut so mancher DNA-Fingerprints oder RAPD-Methoden (randomly amplified polymorphe DNA) zeigen die individuellen Bandenmuster einzelner Saker – und Gerfalken starke Ähnlichkeit mit dem Wanderfalken auf. Der Sakerfalke hingegen wies nur teilweise Verwandtschaft mit dem Wanderfalken auf. Bei Untersuchungen der Kilobasen (mit der Oligonukleotidsonde (GGAT)) zeigte der Wanderfalke die größte Bandenhäufigkeit auf (4,2kb), wobei der Gerfalke und der Sakerfalke dieselbe Bandenhäufigkeit von 4,0 kb aufwies.

Aktualisiert (Montag, 09. März 2009 um 10:21)

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